Wallfahrtskirche Maria Bildstein

Geschichte der Erscheinung

Ungefähr um das Jahr 1390 ist das Gnadenbild entstanden. In den ersten Jahrhunderten hatte es seinen Platz auf einem Felsvorsprung unterhalb der Dorfsiedlung.  Die Verehrung des Marienbildes ("Bild auf dem Stein") war später maßgeblich für den Namen Bildstein.

Nach einer wahren Begebenheit

Der Bauer Georg Höfle von Baumgarten (eine Parzelle von Bildstein) hat in der Zeit der großen Pestwelle in Mitteleuropa - anfangs des 17. Jahrhunderts – der Muttergottes ein Versprechen gegeben, dass er ihr eine Kapelle bauen würde, wenn seine Familie und sein Bauernhof von der Pestseuche verschont blieben. Damals war bereits das Gnadenbild in einer kleinen hölzernen Kapelle auf dem heutigen Kirchenareal.
Im Jahr 1629 erschien die Muttergottes den Kindern. Die Söhne des Bauern, Martin und Johannes Höfle, wurden im Herbst 1629 auf dem Weg ins Baumgartner Tobel von der Muttergottes an das Versprechen erinnert, das ein Mann gegeben habe. Die Kinder erzählten zu Hause, und ihr Vater wusste sogleich, dass er gemeint war.
In den folgenden Jahren hat Georg Höfle eine stattliche Kapelle zu bauen begonnen, die nach seinem Tod von seiner Frau vollendet wurde. Im Jahre Im Jahre 1657 wurde sie mit der Erlaubnis der regelmäßigen Meßfeier ausgestattet. Was nicht unerwähnt bleiben soll: Die Erscheinung der Gottesmutter im Jahre 1629 ist historisch belegt, eidlich verbürgt und als einzige in Vorarlberg kirchlich bestätigt.

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